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„20 Minuten im Advent“ - 2. Andacht
Geschrieben von: rogu   
Freitag, den 14. Dezember 2018 um 15:25 Uhr

 

Die Lehrerinnen Michaela Forster und Stefanie Klein zeichneten für die zweite meditative Phase im Advent an der Mittelschule in Meitingen verantwortlich. Der Schwerpunkt dieser Adventspause im Alltag lag dieses Mal auf Menschen, die wegen ihres Andersdenkens verhaftet und eingesperrt werden. In drei kleineren Szenen stellten Schüler der beiden 10. Klassen „Menschen im Dunkeln“ vor. Michaela Forster zeigte eine Kerze, die symbolisch mit Stacheldraht umwunden war. Dieses Logo gehört zur Organisation von amnesty international. Der Brite Peter Benenson gründete sie im Jahre 1961 in London, denn er hatte in der Zeitung von Menschen gelesen, die nicht überall auf dieser Welt die gleichen Rechte hätten. Das war die Geburtsstunde der Menschenrechtsorganisation amnesty international. Benenson rief Menschen über die Zeitung auf, in höflich formulierten Briefen für die namentliche Freilasung gewaltloser Gefangener zu bitten. Waschkörbeweise kamen aus aller Welt Briefe bei den Regierenden an und über ein Viertel der unschuldig Gefangenen kam daraufhin frei. Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte formuliert. Zum runden Geburtstag beteiligt sich auch die Mittelschule Meitingen mit einem Briefmarathon und bittet die regierenden Staatschefs um namentlich genannte unschuldig inhaftierte Frauen in Südafrika, in der Ukraine und im Iran frei zu lassen. So leuchtet das Licht für die Frauen hoffentlich etwas heller gemäß dem Motto des Gründers der Menschenrechtsorganisation: „Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern." In verschiedenen Fürbitten erbaten die Schüler Licht für alle Menschen zu sein, die im Dunkeln stehen. Zur Erinnerung konnte eine kleine Kerze, die symbolisch mit Stacheldraht umwickelt war, mitgenommen werden. Die Lehrerin Elisabeth Spanier und einige Schüler waren für den musikalischen Part von „20 Minuten im Advent“ verantwortlich.


„Wir danken dir, Gott!

Für das Geschenk deiner Liebe und das Licht, das du in die Welt bringst.

Schenke uns Vertrauen in deine Kraft und Liebe,

damit wir Boten deines Lichts werden können und das Licht deiner Liebe

weitertragen können zu unseren Nachbarn, zu Freunden, in unsere Familien, zu unserem Nächsten."


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 18:57 Uhr
 
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