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Informationen zu den P-Klassen

Unsere P-Klassen werden vom Europäischen Sozialfonds gefördert

 
Bitte beachten!

+++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES

Wichtige Termine

Elternbriefe

 

Dienstag, 26.02.2019:

Infoabend für den Mittleren-Reife-Zug in der Mensa (Beginn: 18:30 Uhr)

 

Mittwoch, 27.02.2019:

Info-Abend für interessierte zukünftige Schülerinnen und Schüler um 18:00 Uhr

(Anwesenheit aller Lehrkräfte erforderlich)

Donnerstag, 28.02.2019:

Präventionsprojekt SuPra

09:50-11:20 Uhr: Klassen 8P/9P

 

Besinnungstag: Klassen 10abM (8 - 13 Uhr)

Donnerstag, 14.03.2019:

2. Elternsprechtag (17:30 - 19:30 Uhr)

Montag, 01.07.2019 – Freitag, 05.07.2019:

Betriebspraktikum der 8. Klassen (2. Woche).

 

Nutzungsordnung der EDV-Einrichtung und des Internets

 

Für Lehrkräfte

Nutzungsordnung der EDV-Einrichtung und des Internets für Lehrkräfte

Unsere Schule wird durch das Projekt 3maE der LEW unterstützt:

 

 

Klicken Sie auf das Logo, um umfangreichere Informationen zu erhalten.

Unter unten angefügtem Link finden Sie ein Porträt der Bildungsinitiative.

https://www.lew-3male.de/presse/downloads/portraet

 


 

Berufsberatungstermine bei Frau Julia Sönning:

 

Mittwoch, 27.02.2019 von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

 

 
Die 10. Klassen besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau

 

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Unterricht besuchten die Klassen 10aM und 10bM der Mittelschule Meitingen die KZ-Gedenkstätte Dachau. Begleitende Lehrkräfte waren die Klassleiter Andreas Tepper und Michaela Forster, dabei war auch Konrektorin Rosmarie Gumpp. Lehrer Andreas Tepper übernahm gekonnt die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager am Ortsrand von Dachau. Am 22. März 1933 eröffneten die Nationalsozialisten in Dachau ihr erstes Konzentrationslager. Gegner des NS-Regimes, Kommunisten, engagierte Christen, Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Homosexuelle – bei allen, die ihnen nicht genehm waren – wussten die Nazis sofort nach ihrer Machtübernahme am 30. Januar 1933 wohin mit ihnen: in Konzentrationslager. Dachau war das erste Konzentrationslager, der Prototyp, denn „In Dachau ist die Lagerordnung für alle späteren KZ erfunden worden“ (Wolfgang Benz, Historiker). Nach Dachau wurden vor allem zunächst Menschen aus dem politischen Widerstand, also Kommunisten und Sozialisten, gebracht. Die Arbeit im Konzentrationslager Dachau war so so erschöpfend, dass dort bis Kriegsende etwa 32000 Gefangene umkamen; die ersten wurden bereits drei Wochen nach der Eröffnung ermordet. Insgesamt sollen im KZ Dachau 41500 Menschen getötet worden sein.

In den zwölf Jahren der NS-Herrschaft waren im KZ Dachau insgesamt mehr als 200 000 Menschen aus ganz Europa eingesperrt. Doch auch nach der Befreiung durch die 42. US-Infanteriedivision am 29. April 1945 hatte das Sterben noch kein Ende. Viele der „Befreiten“ starben an Unterernährung, schweren Krankheiten oder an Schwäche. Der Weg zur Gedenkstätte Dachau war sehr lang. Die Stadt Dachau tat sich lange mit ihrer besonderen NS-Vergangenheit sehr schwer. 1955 forderte ein Dachauer Landtagsabgeordneter sogar, das ehemalige KZ-Krematorium für die Öffentlichkeit zu schließen. Dies scheiterte am energischen Widerstand ehemaliger KZ-Häftlinge. 1965 wurde das frühere Lager in eine Gedenkstätte verwandelt, die jährlich rund 800 000 Menschen aus aller Welt besuchen. Auf dem Gelände gibt es folgende sakrale Gedenkstätten: die Katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die Evangelische Versöhnungskirche, die Jüdische Gedenkstätte, die Russisch-Orthodoxe Kapelle und den Karmel Heilig Blut. Konrektorin Rosmarie Gumpp trug in der Evangelischen Versöhnungskirche Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten“ vor.

Zuvor wurden die Schülerinnen und Schüler mit einigen biografischen Daten des hingerichteten evangelischen Theologen vertraut gemacht. – Danke an euch alle, die Schülerinnen und Schüler aus unseren 10. Klassen – ihr habt euch vorbildlich verhalten. Ein besonderer Dank an Herrn Tepper für eine exklusive Führung.


(Text und Bilder: Rosmarie Gumpp)


Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945)


Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.

 

Noch will das alte unsre Herzen quälen,

noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen

das Heil, für das du uns geschaffen hast.

 

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern

des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern

aus deiner guten und geliebten Hand.

 

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken

an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,

dann wolln wir des Vergangenen gedenken,

und dann gehört dir unser Leben ganz.

 

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,

die du in unsre Dunkelheit gebracht,

führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.

Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

 

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,

so lass uns hören jenen vollen Klang

der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,

all deiner Kinder hohen Lobgesang.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 
„Am Rande des Regenbogens“

Das Theater Eukitea aus Diedorf zu Gast an der Mittelschule in Meitingen.

 

Von Rosmarie Gumpp

In der Turnhalle der Mittelschule Meitingen ist es mucksmäuschenstill. Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen lauschen dem Theaterstück „Am Rande des Regenbogens“, einer Aufführung zur Förderung von Resilienz, Lebensfreude und dem Mut „ich selbst“ zu sein. Die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi verkörpern die Jugendlichen Amira und Matteo, zwei junge Menschen zwischen Träumen, Ängsten und Herausforderungen des Alltags. Sie begegnen ihrem unsichtbaren Freund, einem inneren Ratgeber, der ihnen frech, jedoch auch liebevoll den Spiegel vorhält. Behutsam führt er sie durch die verschiedenen Schattierungen des Lebens bis hin zur kreativen Meisterung ihrer Herausforderungen und zur Verwirklichung ihrer Träume. Das zentrale Element und das Ziel des Stückes ist die Resilienz (seelische Widerstandskraft), die gefördert werden soll, damit junge Menschen ihren eigenen Lebensweg gehen können. Grundbausteine der seelischen Widerstandskraft sind Akzeptanz, Selbstwirksamkeit und Lösungsorientierung. Einfühlsame und humorvolle Szenen bringen dem jungen Publikum diese Grundbausteine nahe und geben konkrete Werkzeuge zu ihrer Anwendung an die Hand. Es sind einfache, aber kraftvolle Tricks und Übungen, rund um Themen wie „Grenzen setzen“, „Loslassen“ oder „Wertschätzen der eigenen Persönlichkeit“.

Am Ende des einstündigen Stückes stellten sich die beiden Darsteller noch gerne den zahlreichen Fragen ihres begeisterten jungen Publikums an der Mittelschule in Meitingen. In verschiedenen Workshops wird demnächst der Inhalt des Stückes für die einzelnen Klassen pädagogisch aufbereitet werden. Die Schülerschaft wird sich dann mit Fragen wie beispielsweise „Was macht mich stark?“ oder „Wie begegne ich meinen dunklen Stunden“? auseinandersetzen. Das Theater Eukitea produziert seit 30 Jahren Theaterstücke zu zentralen Lebensthemen wie Resilienz, Ökologie und Spiritualität. Eukitea wurde schon mehrmals mit Preisen ausgezeichnet. Die Aufführung des Stückes „Am Rande des Regenbogens“ an der Mittelschule Meitingen wurde durch Erdgas Schwaben möglich als kleines Dankeschön für die Ausstellung zum Thema „Energie“, die Ende des vergangenen Schuljahres an der Mittelschule in Meitingen zu sehen war.

„Dieses habe ich als wirklich wichtig erkannt:

Folge deinem Herzensanliegen!

Folge dem, was dein Herz jubeln lässt.

Dein Herzensanliegen ist die Quelle deines Mutes,

deiner Kraft, deiner Intuition, deiner Lebensbejahung.

Pflege es, nähre es, beschütze es mutig vor

den Unbilden des Lebens, vor den inneren

und äußeren Zweiflern, den Vernünftigen

und den scheinbaren Notwendigkeiten.

Lass dein Herzensanliegen erblühen und genieße die Freude,

die Kreativität, die Liebe für das Leben,

die es dir schenkt……

……..und jeder deiner Herzenssamen wird zur Mutquelle für die Welt.“

(Stephan Eckl zu „Vom Mut, ich selbst zu sein“, Mai 2016. Stephan Eckl ist Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter von EUKITEA in Diedorf.)