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Französischer Besuch an der Mittelschule Meitingen

Seit letzter Woche besuchen uns wieder Schüler aus der Partnergemeinde Pouzauges, begleitet von drei Lehrkräften. Schulleiter Peter Reithmeir hieß sie willkommen, die musikalische Begrüßung lag in den Händen von Lehrerin Simone Möckl. Fachoberlehrerin Maria Christi hatte mit Schülern ein Mittagessen gezaubert. Mit Lehrkraft Simone Möckl fuhren die Gäste dann noch nach Augsburg. Viele schöne Fahrten stehen auf dem abwechslungsreichen Programm – aber auch der Aufenthalt in den Gastfamilien soll nicht zu kurz kommen. Beim französischen Abend in der Mensa der Mittelschule Meitingen gab es ein leckeres Büfett und unsere Gäste erfreuten uns mit zwei Theatereinlagen. (Ein ausführlicher Bericht folgt.)

 



 
Eine ganz besondere Adventsfeier

An der Mittelschule Meitingen feiern behinderte und nicht behinderte Menschen Advent

Die Buben und Mädchen der Ganztagesklasse 5a werkeln eifrig in der Mensa der Mittelschule Meitingen. Da heißt es die Tische zusammenstellen, eine adventliche Dekoration zu platzieren und Teller mit weihnachtlichem Gebäck zu füllen. In der Zwischenzeit kocht Fachoberlehrerin Maria Christi in der Schulküche den Punsch. Inzwischen sind die Gäste aus Kloster Holzen mit ihrem Leiter Bernhard Christi angekommen. Im Rahmen des Faches „Werteerziehung“ bereiteten sich die jüngsten Ganztagesschüler mit ihren Lehrerinnen Sabine Eltschkner und Rebekka Pandel besonders auf diese Adventsfeier mit behinderten Menschen vor. Für den musikalischen Part zeichnete Lehrerin Elisabeth Spanier mit ihrer Schulband verantwortlich.

Die Buben und Mädchen sangen nicht nur gemeinsame Advents- und Weihnachtslieder mit ihren Gästen  (am Keyboard begleitet von Elisabeth Spanier), sie hatten auch ein Theaterstück vorbereitet. Sogar der Nikolaus schaute auf einen Besuch vorbei, sprach einige besinnliche Worte und hatte für jeden eine Kleinigkeit dabei. Die beiden Schulleiter Peter Reithmeir und Rosmarie Gumpp zeigten sich über das gute Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen beeindruckt. Werkstattleiter Bernhard Christi bedankte sich bei den Gastgebern für diese besondere Einladung. Im Werteunterricht, bayernweit einmalig an der Mittelschule Meitingen, wurden die Jungen und Mädchen auf den Umgang und die Begegnung mit Behinderten vorbereitet. Dass diese Vorbereitung bestens gelungen ist, zeigte sich im unkomplizierten Miteinander dieser adventlichen Feier.



 
Kuchenverkauf organisiert

 

Im Januar soll es für die Übergangsklasse an der Mittelschule Meitingen auf Klassenfahrt nach Kempten gehen. Ein dafür organisierter Kuchenverkauf in der Pause füllte die Klassenkasse auf. Mit Fachoberlehrerin Daniela Wiener hatten die Schülerinnen und Schüler leckere Kuchen und Muffins gebacken, die reißenden Absatz fanden. Klassleiter Florian Schwering unterstützte seine Klasse beim Verkauf.

 
„Wien, Wien nur du allein sollst stets die Stadt meiner Träume sein ..."

Zu Beginn meiner Ausführungen fällt mir dieses weltbekannte Lied des österreich-polnischen Komponisten Rudolf Sieczynski ein. Ja die Stadt Wien mit ihrem ganz eigenen Charme und Flair – man könnte über sie ins Schwärmen geraten. Knapp zwei Millionen Menschen (eingerechnet die Vororte) leben in der Metropole an der Donau auf 415 Quadratkilometern. Vom 22. Oktober bis zum 26. Oktober 2018 begaben sich die Klassen 9d (Frau Klein) sowie die 10aM (Herr Tepper) und die 10bM (Frau Forster) auf Abschluss- und Bildungsfahrt nach Wien. Mit an Bord waren auch Fachoberlehrer Günter Hensel und Konrektorin Rosmarie Gumpp. Chauffiert wurden wir von unserem „Helmi“, Helmut Haas, seines Zeichens „bestes Busfahrer von Welt“. Wir wohnten in einem Jugendhotel in der Nähe des Hauptbahnhofes.  Die Hauptstadt Österreichs ist bekannt für ihre kaiserlichen Paläste, beispielsweise Schloss Schönbrunn. Dort erlebten wir eine beeindruckende Führung, die uns Einblick in das Leben damals bei Hofe gab. Schloss Schönbrunn wurde im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz für Kaiserin Maria Theresia errichtet, hier lebte auch Kaiserin Elisabeth („Sissi“) mit ihrem Mann Kaiser Franz Joseph. Bekannt ist auch die Hofburg, die vom 13. Jahrhundert bis zum Jahre 1918 (Abdankung des letzten Kaisers) die Residenz der Habsburger in Wien war. Seit dem Jahre 1945 dient die Hofburg als Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten. Sie beherbergt auch die weltberühmte „Spanische Hofreitschule“. Bei einer Führung erfuhren wir viel über das Leben der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, besser bekannt als „Sissi“. Der Sissi-Kult trägt bis in die heutige Zeit hinein dazu bei, am Leben der Kaiserin teilzunehmen. Und wir freuen uns auf die Sissi-Filme an Weihnachten!  Ein Besuch im Stephansdom war Pflicht, denn der „Steffel“, wie ihn die Wiener liebevoll betiteln, ist ein römisch-katholisches Gotteshaus, ist Domkirche, Kathedrale und Sitz des Erzbischofs von Wien. Am zweiten Tage unseres Aufenthaltes erfuhren wir bei einer Stadtrundfahrt Wichtiges und Interessantes über die österreichische Hauptstadt. Vorbei ging es an den Wahrzeichen Wiens, über die uns Frau Elisabeth, unsere Stadtführerin viel berichtete und so manches Detail offenbarte.

Selbstverständlich stand ein Besuch des Praters auf der Wunschliste der Beteiligten. Viele Fahrgeschäfte luden ein, die Lehrkräfte gönnten sich eine Fahrt mit dem Riesenrad, dem Wahrzeichen des Praters. Ursprünglich waren es 30 Gondeln, nach einem Brand wurden nur noch 15 Gondeln eingesetzt. Der Blick in über 60 Metern Höhe ist gigantisch und lässt die Größe der Stadt erahnen. 1897 wurde das Riesenrad zum 50jährigen Thronjubiläum des Kaisers Franz Joseph I. errichtet. Es befindet sich im Prater, einem ca. sechs Quadratkilometer großen Areal, geprägt von den Aulandschaften der Donau. Besucht haben wir auch das Hundertwasserhaus, eine von 1983 – 1985 erbaute Wohnhausanlage der Gemeinde Wien. Friedensreich Hundertwasser und Joseph Krawina erbauten diesen Wohnkomplex im Baustil des Expressionismus. Die Zeit erlaubte uns keinen Abstecher auf den berühmten Naschmarkt, jedoch mit dem Bus kamen wir mehrmals vorbei. Diese große Marktstraße geht auf das 16. Jahrhundert zurück, verweist auf über 100 Marktstände und gute Restaurants laden zum gepflegten Essen ein. Apropos Essen: Kaiserschmarren, Apfelstrudel …, natürlich auch Deftigeres, das alles musste schon auch probiert werden. Die Kaffeearten sind gigantisch und schmecken wunderbar: Einspänner, Melange, Kleiner Brauner, Großer Brauner, Mokka oder Verlängerter. Angeblich gibt es in Wien 40 Kaffeespezialitäten, europaweit die meisten. Wir vergaßen  auch das Shoppen nicht; dazu gab es im größten Einkaufszentrum des Landes mehr als genug Möglichkeiten. Danke Helmut, dass du uns auch dorthin gefahren hast.  Neben der Bildung war auch stets Zeit, Leib und Seele zusammenzuhalten. Schön, dass ihr alle immer wieder pünktlich an Ort und Stelle gewesen seid! Überhaupt waren hier junge Leute unterwegs, die sich ordentlich benahmen, die pünktlich waren, kurzum, auf die Verlass war. Ich bedanke mich auch bei den Lehrkräften, die eine wunderbare Bildungs- und Abschlussfahrt organisiert hatten. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und sage danke, dass ich dabei sein durfte. Ein Besuch während dieser Reise nach Wien prägte mich nachhaltig:

Der Besuch der UNO. In zwei Gruppen aufgeteilt, erfuhren die Schüler mit ihren begleitenden Lehrern, dass es inzwischen 193 Staaten sind, die sich zu den Vereinten Nationen bekennen, Hauptsitz ist New York, daneben gibt es noch Niederlassungen in Genf, Nairobi und Wien. Wien beherbergt beispielsweise die Büros für internationale Raumfahrtfragen, das internationale Zentrum für Drogenkontrolle und das Büro zur Klärung von Abrüstungsfragen. Beeindruckend für mich war während der Erkundung, wie viele Nationalitäten auf engstem Raum hier leben, arbeiten und in einem friedlichen Miteinander leben. Dieses friedliche Zusammenleben sollte nicht nur im geschützten Bereich der UNO möglich sein.

(Text/Bilder: Rosmarie Gumpp)

 
Einblick in die Welt der Berufe

Förderverein der Mittelschule Meitingen organisiert wieder einen interessanten Berufsinformationstag

 

Am Berufsinformationstag (BIT) der Mittelschule Meitingen gaben sich über 30 renommierte Firmen, Betriebe und Schulen ein Stelldichein. Die Berufspalette reichte von der medizinischen Fachangestellten über die Berufsfachschulen bis hin zur Altenpflegeschule, die Handwerkskammer für Schwaben, die Kirche als Arbeitgeber bis hinein in den kaufmännischen Bereich und die Metall-, Elektro- und Holzbranche. Von der Agentur für Arbeit stand Julia Sönning für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die berufliche Orientierung eines jungen Menschen setzt das Interesse, das Mitsorgen und das Engagement der Eltern voraus. So zeigte die begleitende Elternschaft, dass ihnen das berufliche Vorwärtskommen ihres Sohnes oder ihrer Tochter sehr wichtig ist. Die anwesenden Firmen und Fachschulen informierten in ausführlichen Vorträgen über ihre Ausbildungsberufe, das Bewerbungsverfahren sowie ihre Erwartungen und Anforderungen.

„Wir hoffen, dass wir durch unseren Berufsinformationstag die Schülerinnen und Schüler aktiv bei ihrer Berufsfindung unterstützen können“, so die Meinung der beiden Schulleiter Peter Reithmeir und Rosmarie Gumpp. Das Vorstandsteam des Fördervereins der Mittelschule Meitingen zeichnete auch dieses Mal für die Organisation und den Ablauf des Berufsinformationstages verantwortlich. Die Schülerschaft der oberen Jahrgänge hatte sich im Unterricht gut vorbereitet und so stand einer guten beruflichen Erkundung nichts mehr im Wege. Jeder Schüler war verpflichtet, sich über drei Berufsbilder zu orientieren. An der Mittelschule Meitingen gibt es immer wieder Projekte und Aktionen, die den jungen Menschen zu einem erfolgreichen Eintritt in das bevorstehende Berufsleben verhelfen sollen. Rektor Peter Reithmeir und Lilijana Kreier vom Förderverein der Mittelschule Meitingen begrüßten zu Beginn der Veranstaltung die Gäste mit einem kleinen Imbiss, organisiert von der Fachschaft Soziales, in der Mensa. Der Elternbeirat der Mittelschule Meitingen unterstützte den Förderverein bei der Organisation während der Veranstaltung.


 
„Friedenskreise“ an der Mittelschule Meitingen

Eukitea zeigte ein Theaterstück zur Friedensbildung und Toleranzförderung

In der Schulturnhalle der Mittelschule Meitingen ist es mucksmäuschenstill. Die Buben und Mädchen der 5. und 6. Klassen verfolgen mit großem Interesse das Theaterstück „Friedenskreise“. Mir und Mar, zwei außerirdische Friedensforscher besuchen die Menschen, um sich ein Bild von den Fortschritten zum Frieden auf der Erde zu machen. Eine heikle Mission. So begegnen sie dem Mädchen Viola, das eine wirksame Methode gefunden hat, um im Frieden mit sich zu sein. Leider ist ihr Freund Phillip alles andere als im Frieden. Er hat viel Stress mit sich und mit anderen. Viola will ihm helfen. Gemeinsam mit den beiden Friedensforschern gelingt es ihr, Phillip zu stärken, so dass er ausgeglichener und selbstbewusster wird. Die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi verkörpern leidenschaftlich die beiden Friedensforscher Mir und Mar. Die Regie dieses Theaterstückes liegt in den Händen von Stephan Eckl und Olaf Dröge, Fred Brunner zeichnet für Musik und Komposition verantwortlich. Begeistert teilen Mir und Mar in der Aufführung ihre Friedenskreis-Idee auch mit der Klassengemeinschaft, mit dem Gegenüber. „Friedenskreise“ ist ein heiteres Theaterstück, das berührt, zum Nachdenken anregt und zugleich Mut und Freude bereitet. Es verzichtet ganz bewusst auf den „moralischen Zeigefinger“, hat aber den Mut zu einer eindeutigen Haltung und zu klaren Botschaften, die den Frieden ermöglichen können. Eukitea will durch dieses Theaterprojekt der Schülerschaft vermitteln, dass junge Menschen Frieden können. Das Theaterprojekt erschafft eine gemeinsame Grundlage für Schüler und Lehrkräfte zur erfolgreichen Konfliktlösung in schulischen Alltags- und auch Ausnahmesituationen, eine spürbare friedlichere Atmosphäre im Klassenzimmer, Hoffnung und Mut für alle Beteiligten, dass ein Zusammenleben in Toleranz, gegenseitiger Akzeptanz und Frieden möglich ist. In den anschließenden Workshops, die von den Schauspielern und weiteren Mitgliedern von Eukitea (Diedorf) geleitet wurden, wurde die Friedensthematik des Theaterstückes vertieft und auf die Handlung und Inhalte des Stückes aufgebaut. Das theaterpädagogische Begleitprogramm unterstützte Lehrer, Eltern und Schüler. Eukitea wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der DKB – Stiftung und dem Landespräventionsrat Brandenburg unterstützt. Die beiden Schulleiter der Mittelschule Meitingen Peter Reithmeir und Rosmarie Gumpp zeigten sich von der Idee des Stückes begeistert und verweisen stolz auf die intensive Arbeit in den Kleingruppen nach der Aufführung des Stückes „Friedenskreise“.

Leidenschaftlich verkörperten die Schauspieler Kathrin Müller und Giorgio Buraggi die Friedensforscher Mir und Mar. Am Ende des Stückes gab es kräftigen Applaus von den begeisterten Schülern und Lehrern der Mittelschule Meitingen.

 

 
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