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„Wenn Integration beim Essen beginnt…“

 

Unter diesem Motto fand am 07.05.2018 im Rahmen eines Integrationsprojektes für die Schüler der Übergangsklasse ein Kochnachmittag statt. In Kooperation mit der Klasse 7a bereiteten die Schüler mit großer Begeisterung und voller Tatendrang ausgewählte internationale Gerichte aus ihren Heimatländern zu. Die Schüler erfreuten sich schließlich nach getaner Arbeit in gemeinsamer Runde an der Vielfalt der Speisen. Nachdem die Rezepte getestet und für gut empfunden wurden, werden sie nun in einem internationalen Rezeptbuch festgehalten, welches die Klasse 6eÜ derzeit im DaZ-Unterricht erstellt.

 

 

(Bilder/Text: Kristine Brescher)


 
Schüleraustausch mit Pouzauges

Von Peter Reithmeir

Mehrere Monate waren seit dem Besuch der französischen Schüler vom Collège Antoine de Saint Exupéry im Dezember vergangen, höchste Zeit also, dass die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule zum Gegenbesuch aufbrachen. Am Sonntagabend war es soweit: Um 21 Uhr begann der Bus mit 35 Schülern, die von vier Lehrkräften begleitet wurden, die mehr als 1200 km weite Reise in die Vendée, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell gefördert wurde. Am späten Vormittag des nächsten Tages gab es einen Zwischenstopp im Loiretal am Jagdschloss von Chambord, das schon alleine durch seine imposante Größe und die interessante Architektur mit einer doppelläufigen Wendeltreppe und einer begehbaren Dachlandschaft beeindruckte. Nach der Besichtigung des Schlosses wurde die Fahrt fortgesetzt und am frühen Abend traf die Gruppe schließlich in Pouzauges ein, wo die Schülerinnen und Schüler von ihren französischen Gastfamilien bereits erwartet wurden.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug an die Atlantikküste auf dem Programm. Auf der Halbinsel Noirmoutier konnten die Schüler erleben, wie Meersalz traditionell in Handarbeit hergestellt wird. Trotz der noch etwas kühlen Wassertemperaturen nutzten viele der Schüler auch die Gelegenheit, am Sandstrand ein erstes Bad im Atlantik zu nehmen. Nach der Rückkehr an das Collège hieß es schnell umziehen in Dirndl und Lederhose. Mit Volkstanz, Gesang, Bratwürsten und Bier vom Fass (für die Eltern) bedankten sich die Meitinger Mittelschüler am bayerischen Abend bei ihren Gastgebern.

Auch am Mittwoch unternahm die Gruppe eine Fahrt an den Atlantik, wo die Schüler und Lehrer, geschützt von wärmenden Neoprenanzügen, in der Brandung erste Erfahrungen beim Wellenreiten sammeln konnten. – Zur Belohnung gab es beim anschließenden Mittagspicknick frische Austern. Für viele eine interessante und spannende Begegnung mit den Spezialitäten der französischen Küche.

Am folgenden Vormittag besuchten die Meitinger Schüler das von zahllosen Kanälen durchzogene Gebiet „Venise Verte“, wo sie auf einer Kahnfahrt entlang der kleinen Wasserstraßen, die von teilweise bizarr geformten Bäumen gesäumt werden, auch demonstriert bekamen, dass Wasser brennen kann (Wenn Methangas aus dem Boden aufsteigt.). Mittags war die Gruppe zu Gast in der Mensa des Collège Saint-Exupéry, wo es täglich ein mehrgängiges Mittagsmenü für die Schüler gibt.

Beim anschließenden Besuch im Rathaus wurden die Schülerinnen und Schüler von der dritten Bürgermeisterin von Pouzauges,  Frau Marie-Gabrielle Caillaud, begrüßt, die sie zunächst über die Gemeinde informierte und dann auf die im Ratssaal sichtbaren Symbole der französischen Republik einging. Dabei zeigten die Meitinger Schüler, dass sie sowohl den aktuellen Präsidenten Macron als auch den ersten Präsidenten Frankreichs nach dem zweiten Weltkrieg, Charles de Gaulle, kennen. Die Bürgermeisterin war sichtlich beeindruckt, als die Schüler aus Meitingen nicht nur wussten, dass zu den nationalen Symbolen auch die Hymne gehört, sondern dass sie die deutsche Nationalhymne spontan singen konnten (Besser als mancher Nationalspieler – Anm. des Rektors). Gemeinsam mit ihren französischen Partnern erkundeten die Mittelschüler dann die Sehenswürdigkeiten von Pouzauges.

Der ganztägige Besuch im einzigartigen Freizeitpark Puy de Fou war für die meisten der absolute Höhepunkt der Reise. Bis ins Detail nachgebaute Ortschaften aus früheren Zeiten und aufwändig inszenierte historische Spektakel wie der römische Circus Maximus oder die abendliche Aufführung der „Orgel des Feuers“ mit Wasser- und Lichtspielen sowie einem abschließendem Feuerwerk begeisterten die Meitinger Besucher.

Am Samstag brach die Gruppe noch einmal an die Atlantikküste auf und besuchte in der schönen Hafenstadt La Rochelle das große Meeresaquarium, in dem die Tierwelt verschiedener Meeresregionen der Welt gezeigt wird. Den Sonntag verbrachten die Meitinger Schülerinnen und Schüler in den Familien ihrer Austauschpartner und am Montag hieß es bereits wieder Abschied nehmen von den französischen Gastgebern und Freunden.

Der Zwischenstopp in Paris wird allen Teilnehmern sicher lange im Gedächtnis bleiben. Trotz heftiger Regengüsse und Gewitterschauern machten sich die Schüler auf einen Rundgang durch die Innenstadt von Paris, der sie zum Eiffelturm führte. Schon zwei Wochen vor dem Schüleraustausch hatten Frau Fritsch und Frau Gärtner vom Pouzauges-Komitee Meitingen  der Schülergruppe eine großzügige Spende überreicht, so dass alle mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform des Pariser Wahrzeichens fahren konnten. Dort genossen alle den – leider etwas eingetrübten – Ausblick vom Eiffelturm über die französische Hauptstadt. Nach der abschließenden Lichterfahrt auf der Seine waren alle Beteiligten froh, als die beiden Fahrer der Firma Meier, Helmut Haas und Barbara Schulz, sie in den Bus einsteigen ließen um die lange Nachtfahrt zurück nach Meitingen anzutreten. Etwas müde aber bereichert mit vielen unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen traf die Gruppe am Dienstagmittag wohlbehalten an der Mittelschule Meitingen ein.



 
Mittelschule Meitingen mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet

von Rosmarie Gumpp

 

 

 

Auf dem Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Andreas Knapp, Evaluator,  Lehrer Andreas Tepper, Schülersprecherin Samira Prem, Schülerin Samantha Seitz, Lehrerin Michaela Forster, Konrektorin Rosmarie Gumpp und Roland Bürzle, Vizelandrat von Neu-Ulm (Bild: SCHULEWIRTSCHAFT).

 


 


 

Um die Laudatio herunterzuladen, klicken Sie bitte auf das Bild.

 


 

 

Große Freude herrschte sowohl in der Schulleitung als auch im Kollegium als noch kurz vor den Pfingstferien die Nachricht eintraf, dass die Mittelschule Meitingen mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet wird. 40 schwäbische Schulen aller Art beteiligten sich, 29 von ihnen erhielten kürzlich in Lindau am Bodensee das Berufswahl-SIEGEL verliehen.

Die begehrte Auszeichnung nahmen in der Inselhalle in Lindau Konrektorin Rosmarie Gumpp, die Lehrkräfte Michaela Forster und Andreas Tepper sowie die Schülerinnen Samira Prem und Samantha Seitz entgegen.  Das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL wird getragen von einem breiten Bündnis aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Die Umsetzung des SIEGELs erfolgt durch verschiedene regionale Träger wie Verbände, Kammern, Stiftungen und Vereine, Ministerien und Schulbehörden, Bildungswerke und Forschungsinstitute, Gewerkschaften sowie die Agentur für Arbeit. Die Träger schlossen sich in einem bundesweiten Netzwerk für ausgezeichnete Berufs- und Studienorientierung an Schulen zusammen. Seit 2010 koordiniert SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL. Es wird gefördert von der Bundesagentur für Arbeit, der Robert Bosch Stiftung und der Siemens AG; außerdem wird es wissenschaftlich begleitet. Die Mittelschule Meitingen beteiligte sich an der regionalen Ausschreibung und bekam wenige Wochen später Besuch zu einem Audit. Das dreiköpfige Gremium aus der Wirtschaft, der  Agentur für Arbeit und der Schule konnte sich von den vielfältigen Angeboten zur beruflichen Orientierung der Schüler an der Mittelschule Meitingen überzeugen. Auf dem Besuchsprogramm standen  beispielsweise Unterrichtsbesuche im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik und in den berufsorientierenden Fächern Soziales, Wirtschaft, Technik, ein „Speed Dating“, bei dem die Jurymitglieder mit ausgewählten Schülern aus den Regelklassen, dem Mittlere-Reife-Zug und der Praxisklasse sich über die Berufsorientierung unterhielten, ein Bewerbertraining durch die Lechstahlwerke in einer 8. Jahrgangsstufe, ein Info-Parcour in Form einer Ausstellung, die Pressearbeit und eine Power-Point-Präsentation der Klasse 9dM, die einen Einblick in die Berufsorientierung an der Mittelschule Meitingen zum Inhalt hatte. Gewürdigt wurde auch die kontinuierliche Arbeit des Fördervereins der Mittelschule Meitingen, der seit über zehn Jahren alljährlich  im Herbst einen Berufsinformationstag mit renommierten Betrieben, Schulen, Fachschulen und Fachakademien organisiert. Lobend wurde in der Laudatio auch der Rotary Club Gersthofen – Nördliches Lechtal erwähnt, der es  den Schülerinnen und Schülern seit langer Zeit ermöglicht überfachliche Kompetenzen zu erwerben und diese für den weiteren (beruflichen) Entwicklungsweg zu nutzen.   So konnte sich das Auditteam vor Ort über die praktische Umsetzung informieren. Die Jury entschied sich nach genauer Überprüfung der Vorgaben für die Verleihung des Berufswahl-SIEGELS an die Mittelschule Meitingen. Das Berufswahl-SIEGEL ist ein langfristig angelegter Prozess der Qualitätssicherung. Alle drei bis fünf Jahre muss eine Schule sich erneut der Evaluierung stellen, um das Berufswahl-SIEGEL weiterführen zu können.  In der Laudatio heißt es unter anderem: „Für die Mittelschule Meitingen ist die Berufsorientierung keine lästige Pflichterfüllung, sondern intensiv gelebtes Anliegen. Die Jurymitglieder konnten sich im Rahmen der Vor-Ort-Begehung davon überzeugen, dass die Mittelschule Meitingen bereits seit vielen Jahren ein umfassendes Engagement bei der Berufsorientierung an den Tag legt. Der Mittelschule Meitingen gelingt dank einer gezielten Steuerung des internen und des externen Netzwerkes sowie der aktiven Einbindung der Eltern ein beeindruckender Erfolg bei der Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler“. Das Berufswahl-SIEGEL  - bestehend aus der Laudatio und dem Siegel – wird schon bald im Eingangsbereich der Schule einen Ehrenplatz bekommen. Die beiden Schulleiter Peter Reithmeir und Rosmarie Gumpp sind äußerst stolz auf diese großartige Auszeichnung, stolz aber auch auf ihr Lehrerkollegium, das engagiert und kontinuierlich diese wertvolle pädagogische Arbeit leistet.

(Foto: Samira Prem)

 
Wo Liebe das Elend überwindet

Pater Gerhard Lagleder berichtet über seine Arbeit in Südafrika

 

Am 08. Juni 2018 besuchte Pater Gerhard Lagleder die Mittelschule Meitingen. Im Rahmen eines Vortrags berichtete er im Bürgersaal der Gemeinde Meitingen vor den Schülern der 7.-9. Klassen über seine Arbeit in der „Brotherhood of Blessed Gérard“, eine Hilfsorganisation im Malteser-Orden, welche er im Jahr 1992 in Mandeni, Südafrika, gegründet hat.

In Südafrika darf man sich glücklich schätzen, wenn man die Schule besuchen darf. Sie kostet viel Geld, das die armen Menschen nicht haben. Deshalb ist der gebürtige Regensburger wieder einmal in Deutschland und sammelt Spenden. „Ich bin hauptberuflich Bettler“, lacht er und berichtet von seiner Arbeit in den Townships von Südafrika. Viele Aidskranke verbringen ihre letzten Tage in der Hospizstation seiner Mission. Wenn sie sterben, bleiben ihre Kinder zurück. Der Pater nimmt sie in seinem Kinderheim auf, wo sie ein liebevolles neues Zuhause finden.

 

Eines der größten Probleme in Afrika, so berichtet Pater Gerhard, seien die Unterschiede zwischen Reich und Arm. Darüber hinaus gibt es dort die meisten AIDS-Kranken: 76% der Bevölkerung in Mandeni sind HIV-positiv. Die Infektionsrate in KwaZuluNatal (Zululand) wird mit ca. 54 – 66 % angegeben. Fast keiner der am HIV- Virus erkrankten Menschen kann sich jedoch eine Behandlung im Krankenhaus leisten oder wird als Infizierter überhaupt noch aufgenommen. Genau dieser Menschen nimmt sich Pater Gerhard an.

Zusammen mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgt er sich mit großem Engagement um die Aidsprävention wie auch um die Versorgung der Todkranken.

Zu den Einrichtungen der Malteser gehören unter anderem das größte Hospiz Südafrikas, ein Kinderheim und ein Kindergarten, ein Entwicklungshilfezentrum und viele andere Projekte. Außerdem gibt es neben dem AIDS-Aufklärungsprogramm eine Palliativstation, die es den schwersterkrankten Menschen ermöglicht ohne Schmerzen und in Würde zu sterben. Den Besuch des Paters hatte die Lehrerin Silke Sehling organisiert, die während ihrer Studienzeit in Afrika bei Pater Gerhard gearbeitet hat (Text: Silke Sehling, Bilder: Rosmarie Gumpp)

 

 
In der Mittelschule "wohnen" Schildkröten

Seit über einem Jahr wohnen im Innenhof der Mittelschule Meitingen Schildkröten. Verschiedene Kinder übernahmen die Patenschaft und kommen ihrer Verantwortung gewissenhaft nach. Dass es den Tierchen gut geht, zeigt dieses Foto.

 


 
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